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Gesucht – Gefunden

Zahnfüllungstherapie

Warum reparieren sich Zähne nicht selbst und verschließen das Loch – ähnlich wie das unsere Haut bei Wunden macht? Leider sterben die Zahnschmelz bildenden Zellen bereits nach dem Zahndurchbruch ab. Ein Loch im Zahn kann also nicht ausheilen.
Um den betroffenen Zahn zu retten, trägt der Zahnarzt das erkrankte Gewebe ab und füllt das gesäuberte Loch (Kavität).

Gerne beraten wir Sie über folgende Behandlungsmöglichkeiten in unserer Zahnarztpraxis:

Kunststofffüllung

Seit der Entwicklung von Hybridkompositen eignen sich Kunststoffe als zahnfarbene Füllungen auch für den Seitenzahnbereich, selbst dort, wo Kaudruck entsteht.
Dadurch sind Kunststofffüllungen nicht nur eine sehr elegante und qualitativ hochwertige, sondern auch eine kostengünstige Alternative zu Gold-/ Keramikinlays. Die Haltbarkeit dieser plastischen Füllungen ist gegenüber Inlays wesentlich kürzer!

Inlays

Bei ausgedehnten Defekten im kaubelasteten Zahnbereich empfehlen sich laborgefertigte Einlagefüllungen, so genannte Inlays. Sie können aus Gold, Keramik oder Kunststoff gefertigt werden. Alle Varianten zeichnen sich durch eine unterschiedlich lange Lebensdauer aus.
Der Zahnarzt empfiehlt dann eine Inlay-Versorgung, wenn der Defekt noch nicht so groß ist, dass eine Krone notwendig wird.
Zur Versorgung mit Inlays sind zwei Termine notwendig. Im ersten Termin werden die Zähne vorbereitet, indem die entsprechende Form in den Zahn gebracht wird. Anschließend werden die Zähne abgeformt und provisorisch gefüllt. In der zweiten Sitzung, nach ungefähr einer Woche, werden die fertigen Inlays mit speziellen Zementen eingesetzt.

Goldinlay

Einlagefüllungen (Inlays) aus Gold sind sehr haltbar und das Material Gold ist gut verträglich. Nur sehr wenige Menschen reagieren allergisch auf Gold. Reines Gold ist zu weich, daher wird für die Inlay-Herstellung das Gold meist mit Platin legiert. Mit Goldinlays können auch große Kariesdefekte versorgt werden, die jedem Kaudruck standhalten. Problematisch ist eher die Verbindung zum Restzahn, Goldinlays werden mit konventionellen Zahnzementen befestigt, der Restzahn wird nicht so stabilisiert wie bei einem eingeklebten Keramikinlay.

Keramikinlay

Keramik ist ein sehr ästhetisches Material. Zähne, die mit diesen gefüllt sind, sehen aus, als hätten Sie nie Bekanntschaft mit Karies gemacht – natürlich schön.
Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine sehr hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung, Zahnbeläge anzulagern. Durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz stellt Keramik inzwischen eine bei gleichen Kosten bessere Alternative zur Versorgung mit Metalllegierungen (Gold-Platin) dar.

Kunststoffinlay

Zwar verbinden Kunststoffinlays Funktion und Ästhetik bei vergleichbar günstigem Preis, haben aber aufgrund des weichen Kunststoffmaterials nur eine geringere Lebensdauer. Sie sind somit nur eine zeitlich befristete Alternative zu anderen Inlaymaterialien. Befestigt werden Kunststoffinlays mittels eines Spezialklebers.

Amalgam

Es gibt gesicherte Hinweise, dass das im Amalgam enthaltene Quecksilber (50%) die Gesundheit beeinträchtigt (z. B. Kopfschmerz, Vergesslichkeit, Dermatitis), deshalb verarbeiten wir in unserer Praxis Amalgam schon seit mehreren Jahren nicht mehr!

Unabhängig von der gewählten Füllungstherapie gibt die gesetzliche Krankenkasse einen Zuschuss. Bleiben darüber hinaus Finanzierungsfragen offen, können Sie unsere Angebote zur Ratenzahlung nutzen. Sprechen Sie uns an!